Design ThinkingVeranstaltungen

Wenn Design Thinking eine Person wäre…

Für die Manage Agile hat Andrea einen tollen Artikel geschrieben. Darin beschreibt sie, was Design Thinking kann und was nicht. Die Worte von Andrea helfen vor allem dabei, die Erwartungen an einen Design Thinking Workshop gerade zu rücken. Denn wer Design Thinking als methodisches Werkzeug einsetzt, der versucht etwas zu reparieren – das funktioniert leider nur bedingt. Häufig erleben wir, dass eine Challenge gewählt wird, die eine Lösung für ein Problem hervorbringen soll, welches schon seit Jahren in den Köpfen der Beteiligten für dicke Krusten auf den Synapsen sorgt. Dieses Problem werden wir auch mit einem Design Thinking Workshop nicht lösen können. Möglicherweise kommen neue Ideen für Lösungsansätze heraus, doch die Teilnehmer werden trotzdem enttäuscht sein – weil eben die Erwartung an die Methode extrem hoch ist. Der Workshop wird als die, endlich entdeckte Heilmethode verstanden, die nach langem Warten endlich Erlösung verspricht. Dass was da passiert, ist, dass die Verantwortung für die Lösungsfindung komplett an einen einzigen Workshop abgegeben wird und die Treiber in eine Konsumentenrolle fallen. Das „tolle“ daran ist, dass dann am Ende jemand die Schuld hat – der Design Thinking Workshop…

Andrea formuliert in dem Artikel, was wir stattdessen als output eines Workshops erwarten dürfen   und beschreibt weiter, wie wir Design Thinking verstehen dürfen – nämlich als Mindset. Als Kultur, in der wir in der Lage sind, Innovationen zu generieren. Wenn wir Design Thinking nicht als Werkzeug und Allheilmitteln verstehen, sondern als grundsätzlich Haltung, kann das ziemlich gut werden. Der komplette Artikel ist hier zu finden – viel Spaß beim Lesen: ARTIKEL

Und wer Andrea in Aktion auf der Konferenz erleben will, ist natürlich herzlich eingeladen: MANAGE AGILE

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